.: LEIDENSCHAFT ZUM TANZSPORT SEIT 1985 :.
 
   Trainer    Trainingszeiten  

 Formationstanz

   Standardpaare    Lateinpaare  

 Turnierergebnisse


Turniersport

Turniertanz ist einer der vielen Sparten des Tanzsports, die in unserem Verein eine große Rolle spielt.

Unter den Verlinkungen können Sie sich ein Bild über unseren Turniersportangebot machen. Hier lernen Sie unsere Trainer, Turnierpaare der Latein- und Standardsektion, sowie unsere Lateinformation kennen.

Vielleicht möchten Sie sich auch mal am Turniersport versuchen? Sie sind jederzeit rechtherzlich zu einem Schnuppertraining eingeladen.

NEU: Fortlaufender Lateinworkshop für Voll- und Formationsmitglieder mit Sebastian Dombrowsky! HIER MEHR

Die Turniertänze auf einen Blick

Latein-amerikanischen Tänze

 

Samba
(2/4-Takt, 50-52 Takte p. Min., Metronom 100-104)
 
Die Samba stammt in ihrer stationären Grundform aus Brasilien bzw. aus uralten Kreistänzen der Bantu-Neger und wurde in Europa zum variationsreichen Turniertanz entwickelt. In Wiegeschritten und Voltadrehungen, Rollen und Promenadenläufen bewegen sich die Paare wellenförmig durch den Raum. Während die Wellenbewegung früher aus einem Erheben im Bein (Bounce) entstand, wird sie heute mehr durch die Bauchmuskulatur erzeugt.
 
Cha-Cha-Cha
(4/4-Takt, 30-32 Takte p. Min., Metronom 120-128)
 
Der Cha-Cha-Cha stammt aus Kuba. Er wurde von Enrique Jorrin (u.a.) aus dem Mambo entwickelt und 1957 von Gerd und Traute Hädrich nach Deutschland importiert. Der Cha-Cha hat viele Elemente aus anderen Tänzen in sich aufgenommen, besonders aus Jazz, Beat und Disco. Seinen Grundcharakter, der ihn bei allen Altersstufen zum beliebtesten Lateintanz machte, hat er dabei nicht verloren: Im Cha-Cha kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck.
 
Rumba
(4/4-Takt, 25-27 Takte p. Min., Metronom 100-108)
 
Die Rumba stammt aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt. Sie ist ein afrokubanischer Werbungstanz: Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht und der Herr zwischen "Zu-neigung" und "Selbst-herrlichkeit". In Deutschland wurde die Rumba 1932 ins Turnierprogramm aufgenommen. Sie ist der Klassiker unter den Lateintänzen, erfordert Ausdruckskraft und Sparsamkeit der Mittel.
 
Paso Doble
(2/4-Takt, 60-62 Takte p. Min., Metronom 120-124)
 
Der Paso Doble ist eine in Spanien und Frankreich entwickelte Darstellung des Stierkampfs mit Einschluß von Flamenco-Elementen. Die Dame stellt nicht den Stier dar, sondern das rote Tuch des Toreros, Herr und Dame bewegen sich also gemeinsam um einen imaginären Stier. Die Musik ein spanischer Marschtanz, besteht aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkten, nach denen sich die Choreographie richtet. Der Tanz erfordert große Präzision und einen durchgehaltenen starken Muskeltonus.
 
Jive
(4/4-Takt, 42-44 Takte p. Min., Metronom 168-176)
 
Der Jive wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" (später auch "Behop") um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht, in England zum Jive entwickelt und schließlich in das Turnierprogramm der Lateintänze aufgenommen (Profis national 1968, Amateure national 73, international 76). Mit ihrer Off-Beat-Betonung auf "zwei" und "vier" verrät die Musik ihren afrikanischen Ursprung. Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Er war der "Tobetanz" der Vor-Beat-Generation, aus dem sich auch der akrobatisch-athletische Rock 'n' Roll entwickelt hat.

 

Standard Tänze

 

Slowfox
 
Der Slowfox wird in weiträumigen, fortlaufend fließenden, wellenartigen Gehbewegungen getanzt. Mit ungezwungener Eleganz werden lang gestreckte Schwünge getanzt. Der Tanz verzaubert durch schnelle Drehungen und überraschende Posen.

Der Slowfox ist ein leichter und zugleich sehr schwerer Tanz. Er beruht auf den natürlichen Gehbewegungen. Der Fuß kann einfach dorthin gesetzt werden wo das Gesicht hin möchte.

Der Tänzer ist immer bemüht, den Slowfox interessant zu präsentieren um ihn nicht langweilig erscheinen zu lassen. Im Slowfox sind die Schritte in etwa gleich lang.

Der Tanz muß sehr stark musikalisch interpretiert und räumlich ausgedehnt getanzt werden. Aus der wellenförmigen Bewegung darf kein auf und ab wie bei einer Berg- und Talbahn entstehen. Er wird im 4/4-Takt getanzt.

Der Slowfox ist der schwierigste der Standardtänze.


Wiener Walzer

Der Wiener Walzer ist der älteste und traditionsreichste Gesellschaftstanz. Er wird in schnellen, gleichmäßigen, fließenden, raumgreifenden Schritten getanzt. Das Paar bewegt sich in kreisenden Wogen über die Tanzfläche.

Der Wiener Walzer ist ein Tanz mit starken Höhen und Tiefen. Das Erheben und Senken verläuft immer harmonisch, niemals plump. Auch das Schwungholen ist wichtig. Die Drehungen entstehen ganz natürlich aus den vorhergehenden, ohne ruckartig oder künstlich zu erschienen. Die Übergänge sind weich und fortlaufend zu tanzen. Mit Hilfe der Körperneigung kann der Tänzer die Balance halten und den Drehschwung kontrollieren.

Wichtig beim Wiener Walzer ist die starke Seitwärtsbewegung und das präzise Schließen der Füße. Er wird im 3/4-Takt getanzt.

Trotz seiner hohen Geschwindigkeit strahlt der Tanz eine kaiserliche Eleganz aus.


Langsamer Walzer

Der Langsame Walzer wird in langsamen und gleichmäßig schwingenden, raumgreifenden Drehbewegungen getanzt. Dabei schwingt das Paar wie ein Pendel von Höhepunkt zu Höhepunkt. Das Erheben und Senken verläuft stets harmonisch.

Die musikalische Betonung des ersten Taktschlages ist zeitgleich mit der größten Kraft des neuen Schwunges. Die Drehungen entstehen ganz natürlich aus den vorhergehenden, ohne ruckartig oder künstlich zu erschienen. Die Übergänge sind weich und fortlaufend zu tanzen.

Wichtig beim Langsamen Walzer ist die Körperneigung und das Schließen der Füße. Dieser Tanz wird weltweit gleich getanzt und unterrichtet. Er wird im 3/4-Takt getanzt.

Der Langsame Walzer gehört mit seinen fließenden, schönen, runden und weichen Bewegungen zu den schönsten Tänzen überhaupt. Er gilt als der harmonischste der Standardtänze.


Qickstep

Der Quickstep ist ein heiterer, spritziger und lebendiger Tanz. Er wird in sehr schnellen, kontrolliert fließenden Laufbewegungen getanzt. Die dynamischen Schritte, das rasante Tempo, der ständige Wechsel von "slow" und "quick" Schritten, das Heben und Senken verleihen dem Tanz seine eigenwillige Mischung.

Der Quickstep wird in einer fast fliegenden Leichtigkeit getanzt. Er symbolisiert auch eine überschäumende Lebensfreude. Wie Sektperlen schwirren die Paare über die Tanzfläche.

Aufgrund des hohen Tempos ist eine saubere Fußtechnik sehr wichtig. Der Oberkörper ist ruhig, damit der Tanz nicht gerannt, gehüpft oder gehetzt aussieht. Die Gegenbewegungen entstehen ganz natürlich aus den vorhergegangenen Bewegungen ohne ruckartig oder künstlich zu wirken. Er wird im 4/4-Takt getanzt.

Der Quickstep ist der fröhlichste und spritzigste der Standardtänze.


Tango

Der Tango wird in schnellen, abrupt gebremsten, kraftvollen Gehbewegungen getanzt. Sie wechseln sich mit leidenschaftlicher Dynamik und gespannten Pausen ab. Zärtliches Streicheln, rasantes Hakeln, Nähe und Distanz sowie ein improvisiertes Spiel der Beine sind typisch für den Tango.

Dieser Tanz symbolisiert Verheißung und Illusion, Liebe und Hass, Enttäuschung und Melancholie, Freude und Hass. Der Tango ist ein sehr leidenschaftlich und wird eng umschlungen getanzt. Die Paare schleichen über die Tanzfläche, überraschen mit ruckartigen Körper- sowie knappen und schnellen Kopfbewegungen.

Im Tango gibt es weder Heben noch Senken. Die Knie sind leicht gebeugt und es wird über die Ferse abgerollt. Die geschlossenen Füße stehen leicht versetzt zueinander. Er wird im 2/4-Takt getanzt.

Der Tango gilt als der erotische Tanz unter den Standardtänzen.

Home | Kontakt | Impressum
Tanzsportclub Metropol e.V. Hofheim  •  Hauptstraße 38  •  65719 Hofheim am Taunus

© Copyright 2009